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Gaming Marketing Guide

02. June 2026byMYI

1. Die Grundlagen des Gaming Marketings

Die Gaming-Branche wächst rasant und eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppen zu erreichen. In diesem Beitrag lernst du die wichtigsten Grundlagen des Gaming-Marketings kennen und verstehst, warum Gaming-Marketing heute eine zentrale Rolle im modernen Marketing spielt. Gaming-Marketing-Grundlagen umfassen weit mehr als nur klassische Werbung. Es geht darum, Zielgruppen zu verstehen, kulturelle Zusammenhänge zu erkennen und authentische Kommunikation zu entwickeln.


Was ist Gaming Marketing?

Gaming wird oft noch immer als Nischenbereich wahrgenommen – dabei ist es längst Mainstream und fester Bestandteil der Popkultur. Die Realität zeigt, dass der Gaming-Markt enorm lukrativ ist – grösser als die traditionellen Medien wie Musik, Streaming und Kino zusammen. Alleine in der Schweiz spielen 4 Millionen Menschen wöchentlich. Dieses gigantische Wachstumspotenzial wird nicht nur von reinen Gaming-Anbietern genutzt, sondern auch von Marken, die auf den ersten Blick nichts mit Games oder Hardware zu tun haben: 90% der 100 global wertvollsten Marken integrieren inzwischen Gaming-Elemente in ihre Marketingstrategien.

Gaming Marketing umfasst alle Marketingmassnahmen, die speziell auf die Zielgruppen der Gamer*innen ausgerichtet sind. Es geht dabei nicht nur um das Schalten von In-Game-Ads oder die Platzierung von Produktplatzierungen in Spielen – es ist eine ganzheitliche Strategie, die sowohl Online- als auch Offline-Massnahmen integriert. Dabei gilt es jedoch zwei wesentliche Strömungen zu unterscheiden:


1. Marketing für die Gaming-Branche. Das heisst, Werbung für Produkte oder Dienstleistungen aus der Gaming-Branche, wie Games, Hardware, Highspeed-Internet oder Esports-Turniere. 

2. Culture-Marketing, bei dem die Kraft des Themas Gaming genutzt wird, um die «unerreichbare Zielgruppe» der Gamer*innen für Produkte und Dienstleistungen zu erreichen, aus – vermeintlich – gaming-fremden Branchen. 

Aktuelle Gaming-Markt Statistiken

Die Gaming-Branche zeigt weiterhin beeindruckende Wachstumszahlen. Laut aktuellen Statistiken ist das Marktvolumen in den letzten Jahren stetig gestiegen – allein für  das Jahr 2024 wurde ein Volumen 187.7 Milliarden USD errechnet. Getrieben wird das Wachstum von der zunehmenden Verbreitung von Mobile Gaming, innovativen Technologien und dem stetig wachsenden Interesse an Esports. Unternehmen investieren verstärkt in digitale Werbeformate, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.

Einige der wichtigsten Kennzahlen sind:

  • Wachstumsraten: Die Branche weist jährlich hochprozentige Wachsumtsraten auf,  was sie zu einem der dynamischsten Märkte macht. Die Beratungsagentur PwC rechnet Im «German Entertainment & Media Outlook 2024-2028» gar mit einem jährlichen Wachstum von 9.5% – alleine für den deutschen Markt. 
  • Umsatztrends: Durch den verstärkten Einsatz von In-Game Monetarisierung und Premium-Angeboten sind die Umsätze kontinuierlich gestiegen. So gehört zum Beispiel der Verkauf von sogenannten «Battle-Passes», also saisonal verfügbare Game-Inhalte, mit 10.8% zu den stärksten Treibern der Branche.
https://www.dentsu.com/news-releases/dentsu-2024-state-of-gaming-report

2. Gaming-Culture verstehen: Mehr als nur Spiele

Gaming ist Kultur – und wer das nicht versteht, wird in der Zielgruppenansprache früher oder später scheitern. Hinter dem Begriff Gaming verbergen sich unzählige Subkulturen, eigene Sprachcodes, Werte und Identitäten. Gamer*innen erkennen sofort, ob eine Marke wirklich Teil ihrer Welt ist – oder nur so tut als ob.

Ein tiefer Einblick in die Gaming-Culture hilft dabei, Marketingmassnahmen so zu gestalten, dass sie nicht als plump wahrgenommene Werbeaktionen, sondern als integraler Bestandteil des Gaming-Erlebnisses empfunden werden. So entsteht eine nachhaltige Beziehung zwischen Marke und Konsument.

Gaming Marketing ist weit mehr als nur eine Erweiterung traditioneller Werbestrategien. Es handelt sich um ein komplexes Zusammenspiel aus zielgruppenspezifischen Massnahmen, der Auswertung von Marktdaten und einem tiefen Verständnis der Gaming-Culture. Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgen, können von einer wachsenden Branche profitieren und gleichzeitig authentische Verbindungen zu einer sehr engagierten Community aufbauen.

Die Entwicklung des Gaming-Marktes zeigt, dass es sich um einen zukunftssicheren Bereich handelt, in dem innovative und kreative Ansätze den Unterschied machen. Marken, die sich hier erfolgreich positionieren, profitieren von einer langfristigen Kundenbindung und einer gesteigerten Markenwahrnehmung – ein entscheidender Vorteil in einem hart umkämpften Markt.

Was das konkret bedeutet, welche Subkulturen es gibt und wie du als Brand authentisch kommunizierst, ohne als Fremdkörper wahrgenommen zu werden: Das beleuchten wir ausführlich in unserem Deep-Dive.


3. Die Gaming-Zielgruppe 

Die Gaming Zielgruppe ist deutlich vielfältiger, als viele Marken zunächst erwarten. Gaming ist längst im Mainstream angekommen und erreicht Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Geschlechter, Interessen und Einkommensklassen. Wer Gamerinnen und Gamer erfolgreich ansprechen möchte, muss deshalb mehr verstehen als nur demografische Daten.

Wichtig sind vor allem Motivation, Community Verhalten und Plattformnutzung. Manche spielen aus Wettbewerb, andere zur Entspannung, zum sozialen Austausch oder zum Entdecken neuer Welten. Gleichzeitig entstehen rund um Games starke Communities mit eigenen Codes, Meinungsführerinnen und Meinungsführern sowie hoher digitaler Aktivität.

Auch das Konsumverhalten zeigt, wie relevant Gaming für Marken ist. Gamerinnen und Gamer investieren nicht nur in Spiele, sondern auch in Hardware, digitale Inhalte, Abos, Premium Features und Community Angebote. Plattformen wie Discord, Twitch, Reddit, YouTube, TikTok und Instagram spielen dabei eine zentrale Rolle, weil Gaming weit über das eigentliche Spiel hinaus stattfindet.

Du willst verstehen, wie Gamer*innen ticken und wie deine Marke sie authentisch erreicht? Im Beitrag dazu bekommst du die wichtigsten Einblicke in Zielgruppe, Communities und Kaufverhalten.


4. Gaming Marketing Strategie: Welche Möglichkeiten haben Marken – und wie gehst du vor?

Gaming ist heute einer der relevantesten Entertainment-Märkte weltweit. Trotzdem fehlt vielen Marken noch eine klare Gaming Marketing Strategie. Genau darin liegt die Chance: Wer früh einsteigt, kann sich glaubwürdig positionieren und eine Zielgruppe erreichen, die mit klassischer Werbung oft schwer zugänglich ist.

Eine Gaming Marketing Strategie definiert, über welche Kanäle, Formate und Massnahmen eine Marke in der Gaming Welt sichtbar wird. Dazu gehören Gaming Events und Esports Sponsoring, Creator Kampagnen, Paid Media, In Game Advertising, Gamification sowie Produktkooperationen und Limited Editions.

Wichtig ist dabei: Nicht jedes Format passt zu jeder Marke. Während Events und Sponsoring starke Erlebnisse schaffen, eignen sich Creator Kampagnen besonders für Community Vertrauen. Paid Media kann einen schnellen Einstieg ermöglichen, Gamification macht Marken spielerisch erlebbar und Produktkooperationen schaffen kulturelle Relevanz.

Du willst mit deiner Marke ins Gaming Marketing einsteigen, weisst aber nicht wo anfangen? Im Artikel zeigen wir dir die wichtigsten Möglichkeiten und den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Kampagne.


5. Gaming Influencer Marketing

Gaming Influencer Marketing hilft Marken, ihre Zielgruppe über Creator*innen zu erreichen, die innerhalb ihrer Community Vertrauen geniessen. Dabei geht es nicht nur um Reichweite, sondern vor allem um Glaubwürdigkeit, Plattformverständnis und die passende Verbindung zwischen Marke, Creator*in und Community.

Die Möglichkeiten reichen von Micro Influencer*innen mit starker Community Nähe über grosse Streamerinnen und Streamer bis hin zu Let’s Playern, Expertinnen, Content Creators und Trendsetterinnen. Je nach Kampagnenziel können unterschiedliche Creator Typen sinnvoll sein. Während Macro Creator vor allem Sichtbarkeit schaffen, können kleinere Creator*innen oft besonders authentisch aktivieren.

Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Plattform. YouTube eignet sich für längere Formate, Reviews und Tutorials, Twitch für Live Interaktion und Watch Parties, TikTok für kurze Highlights und Discord für langfristigen Community Aufbau. Erfolgreiche Kampagnen übersetzen Inhalte passend zur jeweiligen Plattform, statt denselben Content überall gleich auszuspielen.

Du möchtest wissen, welche Creator oder Creatorinnen wirklich zu deiner Marke passen? Im Beitrag erfährst du, wie Gaming Influencer Marketing funktioniert und worauf du bei Plattformen, Formaten und KPIs achten solltest.


6. Gaming Events als Marketing-Tool 

Gaming Events bieten Marken die Möglichkeit, Zielgruppen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv in ein Erlebnis einzubinden. Ob online, offline oder hybrid: Entscheidend ist, dass das Event zur Community passt und mehr bietet als reine Markenpräsenz. 

Virtuelle Events wie Online Turniere ermöglichen internationale Reichweite ohne geografische Grenzen. Live Veranstaltungen wie LAN Partys, Gaming Conventions oder Messeauftritte schaffen direkte Begegnungen und emotionale Markenerlebnisse. Hybride Formate verbinden beide Ansätze und erweitern physische Events durch Livestreams, Watch Parties oder digitalen Content. 

Besonders wirkungsvoll werden Gaming Events, wenn sie interaktiv gedacht sind. Live Chats, Community Votings, Challenges, Gewinnspiele oder personalisierte Elemente wie Willkommenskarten mit Gamertag machen Teilnehmende zu aktiven Beteiligten. Dadurch entsteht mehr Engagement, mehr Identifikation und häufig auch organische Reichweite. 

Du planst ein Gaming Event oder willst wissen, welches Format zu deiner Marke passt? Im Beitrag findest du die wichtigsten Ansätze, Best Practices und konkrete MYI Cases.

7. Advertising in Games und auf Gaming-Plattformen

In Game Advertising ermöglicht Marken, Gamer*innen direkt in ihrem digitalen Umfeld zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um Werbung innerhalb von Spielen, sondern auch um Werbeformate auf Gaming Plattformen wie Twitch, YouTube Gaming, Discord, Reddit oder Gaming Websites. Welcher Ansatz der richtige ist, hängt davon ab, was die Kampagne erreichen soll: Reichweite in der Gaming Zielgruppe, eine tiefere Integration in Games, Interaktionen mit Gaming Communities oder etwas anderes.

Gaming Advertising kann grundsätzlich auf zwei Ebenen stattfinden: direkt im Spiel oder auf Plattformen, auf denen sich Gaming-Communities bewegen.

Direkt im Spiel reicht das Spektrum von virtuellen Billboards und Product Placements über gebrandete Skins und Items bis hin zu Rewarded Ads, Video Ads oder Playable Ads. Welche Formate möglich sind, hängt stark vom jeweiligen Game und dessen technischer Infrastruktur ab. Während manche Werbeformen über bestehende Advertising-Lösungen buchbar sind, setzen tiefere Brand Integrations teilweise eine Zusammenarbeit mit Entwickler*innen oder Publishern voraus.

Ausserhalb des eigentlichen Spiels können Marken Gamer*innen über Plattformen wie Twitch, YouTube, Discord, Reddit, Gaming-Websites oder Social Media erreichen. Hier stehen je nach Plattform klassische Mediaformate, Sponsored Content, Community-Aktivierungen oder spezielle Gaming-Werbeformate zur Verfügung.

Eine weitere Möglichkeit sind eigene Branded Experiences und Gaming-Welten. Auf Plattformen wie Fortnite oder Roblox können Marken beispielsweise eigene Experiences oder Game Modes entwickeln. Anders als bei klassischen Mediaformaten wird die Marke dabei selbst Teil des Erlebnisses.

Klassische Media Formate können genutzt werden, um eine bestehende Kampagne zusätzlich unter Gamer*innen auszuspielen. Je stärker eine Aktivierung jedoch in das Spiel oder die Community integriert wird, desto wichtiger werden Plattformverständnis, Kontext und eine glaubwürdige Umsetzung. 

Du möchtest Gaming Media in deine Strategie integrieren? Im Beitrag findest du die wichtigsten Formate, Vorteile und Herausforderungen von In Game Advertising auf einen Blick.

8. Esports Marketing 

Esports ist längst ein globales Unterhaltungs- und Wettbewerbssystem mit professionellen Teams, Ligen, Turnieren und Millionen von Zuschauer*innen. Für Marken bietet dieser Bereich spannende Möglichkeiten, um digital affine Communities gezielt anzusprechen. Gleichzeitig ist wichtig, Esports nicht mit Gaming Marketing gleichzusetzen: Esports ist ein relevanter, aber klar abgegrenzter Teil des grösseren Gaming-Ökosystems.

Für Marken reicht das Spektrum von Team-, Event-, Liga- oder Athlet*innen-Sponsoring bis hin zu eigenen Esports-Formaten. Gerade solche Owned Properties können besonders interessant sein, weil Marken nicht nur bestehende Rechte einkaufen, sondern Wettbewerbe, Communities und Inhalte selbst mitgestalten können. Dabei spielen allerdings auch Publisher und ihre jeweiligen Rechte eine wichtige Rolle, da jeder Game-Titel unterschiedlich organisiert ist.

Besonders vielfältig ist die Esports-Landschaft im DACH-Raum. Internationale Turniere wie grosse Counter-Strike-, Fortnite- oder Dota-Events treffen hier auf regionale Ligen, Teams und Wettbewerbe. Gleichzeitig verändert sich das Ökosystem laufend: Organisationen verschwinden, Betreiber wechseln und neue Ligen entstehen. Für Marken bedeutet das, dass eine langfristige Strategie zwar wichtig ist, gleichzeitig aber flexibel genug bleiben muss, um auf Veränderungen innerhalb einzelner Games und Communities reagieren zu können.

Entscheidend für erfolgreiches Esports Marketing ist deshalb nicht die grösstmögliche Reichweite, sondern der passende Fit zwischen Marke, Game, Community und Aktivierungsform. Ein lokales Team oder eine regionale Liga kann für eine DACH-Marke beispielsweise relevanter sein als eine international bekannte Organisation mit vielen Streuverlusten.

Welche Sponsoring-Formen es gibt, wie die Esports-Landschaft im DACH-Raum aufgebaut ist, welche Organisationen und Wettbewerbe relevant sind und wie Marken einen passenden Einstieg finden können, zeigen wir ausführlich in unserem Deep Dive.

9. Erfolgsfaktoren im Gaming Marketing 

Gaming Marketing funktioniert dann besonders gut, wenn Marken nicht einfach in einem Gaming-Umfeld sichtbar werden, sondern die jeweilige Community und ihre Kultur wirklich verstehen. Entscheidend sind dabei vor allem Authentizität, ein klarer Mehrwert für die Zielgruppe, Co-Creation sowie ein gutes Verständnis für Plattformen und Sub-Communities. Statt Gaming nur als Kulisse für klassische Werbung zu nutzen, sollten Marken Inhalte entwickeln, die zur Sprache, zum Humor und zu den Erwartungen der jeweiligen Community passen.

Ebenso wichtig ist der konkrete Nutzen einer Kampagne. Dieser kann durch Unterhaltung, exklusive Erlebnisse, Rewards, In-Game-Inhalte oder hilfreichen Content entstehen. Auch die Wahl der richtigen Creator*innen, das passende Timing und eine plattformgerechte Umsetzung spielen eine zentrale Rolle. Was auf Twitch funktioniert, muss nicht automatisch auf TikTok, Reddit oder bei einem Live-Event funktionieren.

Langfristig besonders stark sind Kampagnen, bei denen Marken nicht nur sichtbar sind, sondern gemeinsam mit Creator*innen und Communities etwas entwickeln. Co-Creation, kontinuierliche Präsenz und ein echter Community-Fit schaffen dabei mehr Vertrauen als einmalige Aktivierungen oder reines Logo-Placement.

Welche Faktoren erfolgreiche Gaming-Kampagnen ausmachen, welche typischen Fehler Marken vermeiden sollten und wie Gaming Marketing glaubwürdig in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigen wir ausführlich in unserem Deep Dive.

Gaming Marketing entwickelt sich rasant weiter und ist längst eng mit Popkultur, Creator Economy, Community-Building und digitalen Plattformen verbunden. Für Marken bedeutet das: Es reicht nicht mehr, Gaming nur als zusätzlichen Werbekanal zu betrachten. Neue Technologien, veränderte Mediennutzung und stärkere Creator-Ökosysteme verändern laufend, wie Gaming-Communities erreicht und eingebunden werden können.

Zu den wichtigsten Entwicklungen gehört der Einsatz von KI. Während AI in Analyse, Produktion und Automatisierung neue Möglichkeiten schafft, reagiert die Gaming-Community besonders sensibel darauf, wenn generative KI menschliche Kreativität ersetzt. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Gaming und anderen Kulturbereichen immer stärker. Gaming-IPs prägen Serien, Musik, Sport, Fashion und Social Media, während Formate wie die Kings League, virtuelle Konzerte oder Creator-Events zeigen, wie stark Gaming-Mechaniken inzwischen ausserhalb klassischer Games wirken.

Auch Creator*innen und Communities gewinnen weiter an Bedeutung. Creator-eigene Events, Co-Streaming und eigene Produkte machen Influencer*innen zunehmend zu Plattformen und Marken mit eigenen Ökosystemen. Für Unternehmen wird deshalb nicht nur die Auswahl der richtigen Creator wichtiger, sondern auch eine langfristige Präsenz innerhalb ihrer Communities. Statt einzelne Kampagnen isoliert zu denken, geht es zunehmend darum, über das ganze Jahr hinweg Beziehungen, Glaubwürdigkeit und relevante Kontaktpunkte aufzubauen.

Gleichzeitig werden typische Gaming-Mechaniken auch für Marken ausserhalb der Branche interessant. Battle Passes, Missionen, saisonale Rewards und Gamification können Kundenbindung fördern, während Plattformen wie Fortnite und Roblox zu digitalen Social Spaces werden, in denen Marken eigene Experiences schaffen oder sich in bestehende Welten integrieren können. Entscheidend bleibt dabei immer der Mehrwert für die Nutzer*innen: Eine virtuelle Welt funktioniert nicht allein deshalb, weil eine Marke darin sichtbar ist.

Welche Gaming Marketing Trends Marken aktuell kennen sollten, wie sich KI, Creator-Ökosysteme, Community-First-Ansätze, Battle Passes und virtuelle Welten entwickeln und welche Chancen daraus entstehen, zeigen wir ausführlich in unserem Deep Dive.